Hanuschhof

📷 Immagine: Wikimedia Commons

AttrazioneWienBezirk 3., Landstraße

Hanuschhof

Kommunaler Wohnbau in Landstraße (7830)

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Der Hanuschhof ist ein Gemeindebau im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße, genauer am Ludwig-Koeßler-Platz 2–4. Er steht unter Denkmalschutz und gehört zur baulichen Schutzzone der Wohnhausanlage Erdberg. Die Anlage wurde von 1923 bis 1925 nach Plänen von Robert Oerley errichtet und umfasst heute 475 Wohnungen. Sie wurde bis 2011 generalsaniert. Der Hanuschhof war die erste Wohnhausanlage im 3. Bezirk, in der eine Statue errichtet wurde. Die 2,4 Meter hohe Bronzefigur eines nackten Athleten, vom Bildhauer Carl Gelles geschaffen, wurde 1934 dem Namensgeber Ferdinand Hanusch gewidmet. Die Originalstatue verschwand 1941, doch Gipsabgüsse ermöglichten eine Kopie, die 1954 enthüllt wurde. Die Anlage beherbergte auch Künstlerateliers und verschiedene Einrichtungen wie eine Leihbücherei. Im Hanuschhof lebten bekannte Persönlichkeiten wie der Maler Theodor Allesch-Alescha, der Grafiker Josef Autheried und der Schriftsteller Adelbert Muhr. Die Anlage bietet einen Ausblick auf den Prater und ist Teil der Erdberger Lände. Die Wohnungen sind in mehreren Trakten angeordnet, wobei der dem Donaukanal zugewandte Trakt geringer gebaut war, um freie Sicht auf den Prater zu ermöglichen.

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Art
Gemeindebau, Mehrfamilienwohnhaus
Ort
Landstraße
Adresse
Ludwig-Koeßler-Platz 4
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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Fonti:Hanuschhof (CC0-1.0)

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