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Strozza
italienische Gemeinde
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Strozza liegt im Osten des Valle Imagna, etwa 15 Kilometer nordwestlich von Bergamo in der Lombardei. Das Dorf mit rund 1.100 Einwohnern ist der erste Ort am Eingang der schmalen Schlucht, die der Fluss Imagna hier bildet, bevor er sich in die breitere Talsohle öffnet. Der Name leitet sich von dieser „Strozzatura“ ab, der natürlichen Engstelle zwischen den Bergen. Die Geschichte Strozzas reicht bis in die Römerzeit zurück, doch seine heutige Gestalt erhielt es im Mittelalter. Damals war das Tal umkämpft zwischen Guelfen und Ghibellinen, wobei Strozza als guelfische Siedlung mehrfach zerstört und wiederaufgebaut wurde. Zeugen dieser Zeit sind noch heute erhaltene Wehranlagen wie Türme und befestigte Häuser aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Später prägten die Visconti und schließlich die Republik Venedig die Region, bis Strozza im Schatten der größeren politischen Entwicklungen verblieb. Vor Ort lädt das mittelalterliche Ortsbild zum Erkunden ein. In den Ortsteilen Cabrozzo, Cà Campo und Amagno reihen sich historische Gebäude, enge Gassen und versteckte Plätze aneinander. Besonders sehenswert ist die Pfarrkirche Sant’Andrea mit ihren mittelalterlichen Mauerresten und dem Serassi-Orgelwerk. Ein Spaziergang führt auch zum „Sentiero naturalistico del Chitò“, einem Wanderweg entlang eines alten Kanals mit besonderen Gesteinsformationen. In Amagno lockt das Museo Valdimagnino mit seiner unterirdischen Gletscherkammer und einer Sammlung lokaler Alltagsgegenstände.
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- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Bergamo
- Seehöhe
- 378 m
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