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Bodendenkmal in Bodenkirchen, #D-2-7540-0015

Verebneter Burgstall des Mittelalters sowie untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des abgegangenen Schlosses Langquart in Bonbruck, darunter Spuren von Nebengebäuden, Vorgängerbauten bzw. älterer Bauphasen.

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Das Schloss Langquart war ein mittelalterliches Burgschloss in Bonbruck, einem Gemeindeteil der Gemeinde Bodenkirchen im Landkreis Landshut. Es lag östlich der Bina und etwa 700 Meter nordöstlich der Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt. Die Anlage war rechteckig und umgeben von einem Wassergraben. Sie wird als Bodendenkmal unter der Nummer D-2-7540-0015 geführt und umfasst Spuren von Nebengebäuden und älteren Bauphasen. Das Schloss war ein bedeutender Adelssitz, der von verschiedenen Familien wie den Reikher und Neuburger besessen wurde. Von 1597 bis 1641 gehörte es den Herren von Neuburg. Die Hofmark Langquart war Teil der Besitzungen, die bis ins 17. Jahrhundert verzeichnet wurden. Die Anlage war bis ins frühe 19. Jahrhundert erhalten, wobei der Wassergraben um die landwirtschaftlichen Gebäude zugeschüttet war. Heute sind die Bauten von Langquart unter einer Wiese verborgen und nur noch als Bodendenkmal erkennbar. Die Anlage umfasste ein vierstöckiges Schlossgebäude mit Krüppelwalmdach, Torhaus und eine hölzerne Brücke. Daneben gab es einen Gutshof mit landwirtschaftlichen Gebäuden. Die Umgebung umfasst den Sportplatz Bonbruck und die Bina, die als Flussgelände mit sumpfigen Bereichen bekannt ist.

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Art
Schloss, Burgstall, Befund, Bodendenkmal, Vorgängerbau
Ort
Bodenkirchen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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