Burg Oebisfelde

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Burg Oebisfelde

Burgruine in Deutschland

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Die Burg Oebisfelde, auch Sumpfburg Oebisfelde, ist eine ehemalige Wasserburg in Oebisfelde-Weferlingen im Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt. Sie steht auf einer Sandbank der Aller im Sumpfgebiet des Drömlings und gilt als eine der ältesten erhaltenen Sumpfburgen Europas. Die Anlage wurde im 10. Jahrhundert errichtet, um den Aller-Übergang zu schützen. Die Burg war im Mittelalter ein zentraler Ort der Region und wurde mehrfach in Schenkungsurkunden erwähnt. Sie kam 1289 in den Besitz der Herren von Oberg, die sie 1369 dem Erzstift Magdeburg als Lehen antrugen. Im Schmalkaldischen Krieg 1547 wurde die Burg und die Stadt mehrfach verwüstet. 1710 wurden die Wälle eingeebnet, und der ehemalige Wehrturm wurde ab 1938 als Wasserturm genutzt. Die Burganlage umfasst eine Fläche von 67 mal 80 Metern mit einem unregelmäßigen Fünfeck als Grundriss. Der Bergfried, ein 27 Meter hoher quadratischer Turm, steht auf einer 8,25 mal 8,25 Meter großen Grundfläche. Die Anlage umfasst einen Burghof, einen Palas im Norden, eine Vorburg mit größerem Burghof und eine Zugbrücke. Östlich des Tors befand sich eine Kapelle. Der ehemalige Burggraben verläuft heute als Straße.

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Art
Burg
Ort
Oebisfelde-Weferlingen
Erbaut
900
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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