Prunkgrab Grafenbühl
archäologische Stätte in Deutschland
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Der Grafenbühl ist ein Prunkgrab aus der späten Hallstattzeit, das sich bei Asperg im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg befindet. Es wurde von Hartwig Zürn archäologisch untersucht und gehört zu einer Gruppe reicher Hügelgräber um den Hohenasperg. Das Grab wird auf etwa 500 vor Christus datiert und ist Teil der sogenannten Fürstengräber der Region. Das Grab ist bekannt für seine reiche Ausstattung, die aus Bronzegegenständen, Glas- und Bernsteinperlen sowie einem vierrädrigen Wagen besteht. Die Grabkammer war etwa 4,5 Meter im Quadrat groß und hatte eine Höhe von 0,90 Metern. Im Zentralgrab wurde ein Skelett eines etwa 30-jährigen Mannes gefunden, das stark zerstört war. Die Funde belegen, dass das Grab eines der prunkvollsten frühkeltischen Gräber Süddeutschlands war. Die Grabstätte bietet einen Einblick in die keltische Kultur und Handelsbeziehungen. Dazu gehören Fragmente mediterraner Möbel, wie Elfenbein- und Bernsteinintarsien, sowie goldverzierte Fibeln. Einige Gegenstände stammen aus Tarent, einer Kolonie Spartas, und wurden um 600 v. Chr. gefertigt. Die Funde sind in der Keltensammlung des Landesmuseums Württemberg ausgestellt.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Baden-Württemberg
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