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Kloster Dalheim
Kloster in Deutschland
Das Kloster Dalheim, auch als S. Maria in Valle bekannt, war ein Nonnenkloster in Mainz. Es wurde erstmals 1145 urkundlich erwähnt und vermutlich von Erzbischof Arnold I. von Köln als Doppelkloster für Mönche und Nonnen gestiftet. Im 13. Jahrhundert wurde es zur Zisterzienserinnen-Abtei, und 1265 wurde es der Abtei Eberbach im Rheingau unterstellt. Die Abtei erreichte im 13. Jahrhundert eine bedeutende Stellung durch die Erwerbung von Ortsherrschaft und Steuern. Das Kloster war mehrfach von Katastrophen betroffen, darunter Hochwasser 1395 und 1447 sowie ein Brand 1769. 1793 zerstörten die Franzosen die Nonnenabtei größtenteils, und 1802 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgehoben. Die ehemaligen Gebäude lagen zwischen Zahlbach und der Dalheimer- oder Aureusmühle im Heiligen Tal, nahe der römischen Wasserleitung. Die Abtei war eng mit anderen Zisterzienserkonventen verbunden, wie den Frauenzisterzen von Weidas und Altmünster. Sie erhielt 1296 Ortsherrschaft über Bretzenheim und Zahlbach und besaß Rechte zur Erbschaftssteuer. Im 14. Jahrhundert schenkte der Mainzer Erzbischof dem Kloster 30 Mark Kölner Denare. Die Abtei war ein bedeutender Besitz unter geistlichen und weltlichen Großgrundbesitzern der Region.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Mainz
- Erbaut
- 1145
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