📷 Immagine: Wikimedia Commons
Fort Joseph
Fort als Bestandteil des zweiten Festungsrings des barocken Mainz
Das Fort Joseph, auch Josephsschanze genannt, war eine Festungsanlage im barocken Mainz, Hauptstadt des Territoriums Kurmainz. Es lag rechts vor dem Gautor auf der Höhe des Linsenbergs, neben der ehemaligen römischen Heerstraße und dem Hauptstein. Die Anlage dehnte sich bis an den Rand der Anhöhe aus und war mit dem Hauptstein verbunden, um die Bingerstraße und den Dalheimer Grund zu überwachen. Die heute sichtbaren Steinmauern liegen zwischen Langenbeckstraße und Czernyweg in der Oberstadt. Fort Joseph wurde zwischen 1713 und 1730 nach Plänen von Johann Maximilian von Welsch errichtet, um die Mainzer Interessen am Rhein zu schützen. Es war Teil eines Verbunds aus fünf neuen Forts, die den ersten Festungsring ergänzen sollten. Die Anlage hatte ein Blockhaus zur Deckung der Retirade und eine große Fläche zur Bestreichung des „heiligen Tals“. Sie war mit anderen Forts wie Fort Philipp und Fort Elisabeth durch krenelierte Mauern verbunden und bildete mit dem Tenaillensystem eine strategische Verbindung. Die Überreste von Fort Joseph sind heute ein Kulturdenkmal in der Mainzer Oberstadt. Die Anlage lag neben der römischen Wasserleitung und der ehemaligen Heerstraße. Sie war Teil eines umfangreichen Festungsverbunds, der die Sicherheit der Stadt stärken sollte. Die Anlage war mit Flankenmauern und Gräben ausgestattet und hatte eine strategische Position zur Überwachung des Tals. Die heute sichtbaren Mauern markieren die ehemalige Stellung der Festung.
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- Art
- Fort
- Ort
- Mainz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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