📷 Immagine: Wikimedia Commons
Leichtweißhöhle
Höhle in Wiesbaden
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Die Leichtweißhöhle liegt im Wiesbadener Nerotal und ist eine kleine Naturhöhle, die ursprünglich nur als Felsüberhang existierte. Sie wurde im 18. Jahrhundert von Heinrich Anton Leichtweiß als Unterschlupf genutzt. Die Höhle besteht aus Schiefergestein, das nicht zur Verkarstung geeignet ist, weshalb weitere Höhlen in der Gegend nicht vorkommen. Die Höhle blieb lange Zeit unberührt, bis sie im 19. Jahrhundert als Ausflugsziel für die wiesbadener Kurstadt entdeckt wurde. Die Höhle wurde 1856 durch den Wiesbadener Verschönerungsverein ausgebaut. Dabei wurden ein zweiter Eingang, ein seitlicher Raum und eine Moos-Nische geschaffen, die als Schlafstätte bezeichnet wurde. Die Höhle wurde dekoriert, unter anderem mit Waffen und Bildern, und der Schwarzbach bekam einen künstlichen Wasserfall sowie eine Holzbrücke. Oberhalb der Höhle wurde ein Pavillon gebaut, und die Zuwege wurden mit Geländern und einem Holzvorbau versehen. Diese Veränderungen machten die Höhle zu einem beliebten Besuchsort. Die Höhle war bis 1934 ein beliebter Ort, wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen. Durch Vandalismus und Pflegefehlern verfiel sie. 1983 wurde der Eingang erneuert, und seitdem wird die Höhle halbjährig für Besucher zugänglich gemacht. Die Höhle ist heute ein Teil der wiesbadener Landschaft und hat eine historische Bedeutung.
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- Art
- Höhle
- Ort
- Wiesbaden
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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