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Benediktinerinnenkloster Königsdorf
Kloster in Deutschland
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Das Benediktinerinnenkloster Königsdorf war ein Kloster der Benediktinerinnen im Frechener Ortsteil Königsdorf in Nordrhein-Westfalen. Es wurde erstmals 1136 urkundlich erwähnt und war bis ins 14. Jahrhundert von den Kölner Äbten überwacht. Die Gründung wurde später fälschlicherweise auf Karl den Großen zurückgeführt, was von der Forschung abgelehnt wurde. Die Klosterkirche St. Maria und andere Gebäude sind nicht mehr erhalten, doch Teile der Wirtschaftsanlagen und gotische Bausubstanz blieben erhalten. Das Kloster war bis 1802 bestehend, bis die Säkularisation die Klosterkirche und Teile der Gebäude zerstörte. Die Bursfelder Reform wurde 1473 eingeführt, und das Kloster wurde 1511 in die Bursfelder Kongregation aufgenommen. Die Zuständigkeit führte zu Streitigkeiten, weshalb die Nonnen fast dreißig Jahre nicht visitiert wurden. Die Königsdorfer Nonnen unterstanden ab der Mitte des 16. Jahrhunderts Gladbach. Im heutigen Klosterhof sind mehrere gewölbte Räume, ein gotischer Stufengiebelhaus und Teile des Kreuzganges erhalten. Romanische Bausubstanz findet sich im Kreuzgangsnordflügel und im Torhaus. Zudem sind die Kreuzigungsgruppe von Großkönigsdorf und die romanische Ägidiuskapelle im benachbarten Hücheln erhalten. Die genaue Funktion einiger Räume bleibt unklar.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Frechen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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