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Cellitinnenkloster Im Zederwald

ehemaliges Kloster in Köln, Deutschland

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Das Cellitinnenkloster Zederwald war ein Kloster in Köln, das bis 1802 bestand. Es wurde 1302 von Lufredus vom Holzmarkte gegründet und lag an der Schmierstraße, heute im Altstadt-Nord. Das Kloster war ein Konvent für arme Beginen und besaß zu Beginn ein Nachbarhaus, das später durch weitere Schenkungen und Spenden erweitert wurde. Es war bekannt für die Krankenpflege und kirchliche Handarbeit. Das Kloster wuchs bis zu 16 Mitgliedern, was für Beginenkonvente ungewöhnlich war. 1496 nahmen die Schwestern die Regeln des heiligen Augustinus an, obwohl nicht alle einverstanden waren. 1502 wurde eine Kapelle eingeweiht, die dem heiligen Augustinus geweiht war. Das Vermögen stieg durch Schenkungen und Handarbeit, bis die Französische Revolution 1800 die Gemeinschaft auf neun Mitglieder reduzierte. 1802 wurde das Kloster aufgelöst und die Schwestern zu den Cellitinnen „Zur Zelle“ verlegt. Vor Ort gab es Räumlichkeiten, die nach 1802 verpachtet und schließlich verkauft wurden. Die ehemalige Klosterkirche wurde abgerissen, und die restlichen Gebäude wurden an das Kloster „Zur Zelle“ übertragen. Die Schwestern betreuten Kranken und fertigten kirchliche Kleidung, was den wirtschaftlichen Erfolg des Klosters sicherte. Die Geschichte des Klosters ist in historischen Quellen dokumentiert, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts reichen.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Altstadt-Nord

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