Kil’s Colosseum
ehemaliges Tanzlokal mit Singspielhalle in München
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Kil’s Colosseum war ein Tanzlokal und Singspielhaus in München, das 1872 von Franz Kil gegründet wurde. Es befand sich an der Kolosseumstraße im Glockenbachviertel, mit weiteren Gebäuden bis zur Ecke Hans-Sachs-Straße/Ickstattstraße. Das Gebäude war ein großer Holzbau mit übersichtlichem Innenraum, Sperrsitzen, Logen und einer Galerie noble. Die Colosseum-Brauerei stand im gleichen Gelände und wurde später privatisiert. Das Colosseum war bekannt für seine Veranstaltungen, darunter Faschings-Redouten mit bis zu 4000 Besuchern. 1878 erhielt es die Konzession für Singspielhallen. 1881 starben neun Darsteller im Theaterbrand, darunter sieben Studenten. 1886 fand ein märchenhaftes Winterfest mit Schlittschuhläufern und künstlicher Schneelandschaft statt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Theater beschädigt, doch es wurde 1947 wiedereröffnet und 1958 geschlossen. Im Colosseum gab es verschiedene Räume, darunter einen großen Tanzsaal und einen Theaterraum mit Sperrsitzen, Logen und Galerie. Die Veranstaltungen umfassten Varieté, Lichtspiele, Theateraufführungen und Feuerwehrauflagen. Die Polizei überwachte die Veranstaltungen und dokumentierte sie in Akten. Die Umgebung umfasste die Kolosseumstraße, die Colosseum-Brauerei und andere Gebäude im Glockenbachviertel.
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- Art
- Theatergebäude, Tanzsaal, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- München
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