Burg Wolkenburg

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Burg Wolkenburg

Burg am Mittelrhein, Deutschland

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Die Burg Wolkenburg war eine Höhenburg auf dem gleichnamigen Berg im Siebengebirge, heute 324 m ü. NHN hoch. Sie lag im Stadtgebiet von Königswinter und wurde im 12. Jahrhundert von Kölner Erzbischof Friedrich I. errichtet. Die Burg war Teil des kurkölnischen Amtes Wolkenburg und stand im Wettbewerb mit dem Drachenfels. Sie verfiel im 16. Jahrhundert nach einer Explosion und Steinbrucharbeiten, wodurch der Berg stark verändert wurde. Die Burg war aus Latit gebaut, einem Gestein, das in der Region als Baumaterial genutzt wurde. Es fand Verwendung bei Bauwerken wie dem Kölner Dom, dem Schloss Augustusburg und dem Poppelsdorfer Schloss. Die Wolkenburger Latit war besonders an der Kuppe des Berges vorhanden und wurde bis ins 19. Jahrhundert abgebaut. Die Steinbrüche verschlangen die Burg und reduzierten die Gipfelhöhe um bis zu 40 Meter. Der Stürtzplatz, ein ehemaliger Steinbruch, wurde ab 1915/16 in eine Platzanlage umgewandelt und nach dem Geologen Bernhard Stürtz benannt. Er war Teil des Wegenetzes, bis die Wegeverordnung 2013 ihn aus dem offiziellen Netz entfernte. Ein neues Denkmal für Stürtz wurde 2019/20 am Humbroichplatz errichtet. Der Platz und das Denkmal sind in der Topographischen Karte und der Amtlichen Basiskarte verzeichnet.

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Art
Burg, Ruine
Ort
Bad Honnef
Erbaut
1118

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