📷 Immagine: Wikimedia Commons
Portomarín
Gemeinde in Spanien
Per ora questo testo è disponibile solo in tedesco.
Portomarín liegt am Rande des Jakobsweges in der Provinz Lugo, Galicien, an der Miño. Der Ortskern wurde bei der Anlage des Belesar-Stausees höher am Hang neu angelegt. Die Kirche San Nicolas bildet die Ortsmitte, während ein alter Brückenbogen und die Portalfront der Kapelle San Pedro am neuen Standort wieder aufgebaut wurden. Die Umgebung umfasst die Flussufer, die zum Pilgern und zum Leben der Einwohner wichtig sind. Portomarín wurde erstmals 792 als „Portumarini“ urkundlich erwähnt. Die erste Brücke über den Miño datiert aus dem zweiten Jahrhundert und verband die beiden Ufer. Im Mittelalter wurde der Ort zur Pilgerhauptstation, da er ein obligatorischer Durchgangspunkt war. Drei Ritterorden hatten Stützpunkte im Ort, und die Bedeutung des Ortes wuchs durch die Pilgerzahlen. Die Brücke wurde 1112 zerstört und 1112 wieder aufgebaut, wobei der Baumeister Pedro Peregrinus eine zentrale Rolle spielte. Portomarín ist bekannt für das Pilgerhospiz „Domus Dei“, das 1944 abgerissen wurde. 1946 wurde der Ort zum künstlerisch-historischen Ensemble erklärt. 1956 begann der Bau des Belesar-Stausees, wodurch der Ort auf den Terrassen des Monte do Cristo neu errichtet wurde. Die alten Bauwerke wurden abgetragen und im neuen Ort wieder aufgebaut. Die Feste wie das Schnapsfest am Ostersonntag unterstreichen die kulturelle Bedeutung des Ortes.
Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.
- Ort
- Provinz Lugo
Nelle vicinanze
🗺 Crea un tour da questi luoghi → ← Tutti i luoghi inQR-Code