Süsternkapelle

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Nordrhein-WestfalenBezirk Nordrhein-Westfalen

Süsternkapelle

als Ruine erhaltene Kapelle in Herford (Nordrhein-Westfalen)

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Die Süsternkapelle war das Gotteshaus der Augustinerinnen in Herford, Kreis Herford. Sie stand ursprünglich an der Straße „Holland“ und war ein kleiner Saalbau mit Kreuzrippengewölben. Von ihr sind heute nur noch Reste der Nordwand erhalten, insbesondere ein Teil der Innenwand mit Rippen und Bogenstein. Die Kapelle war Teil der Anlage des Schwesternkonvents, der 1449 urkundlich erwähnt wurde. Die Kapelle war von großer Bedeutung für die römisch-katholischen Gläubigen in Herford, die nach der Reformation den Gottesdienst dort feierten. Sie wurde 1518 mit drei Altären geweiht und war bis 1579 ein lebendiger Ort. Die Schwestern mussten sich mehrfach um bauliche Unterstützung bemühen, da die Stadt und die Bürgerschaft den Bau und die Nutzung der Kapelle behinderten. Die Ruine steht seit 1981 unter Denkmalschutz. Besucher können die Reste der Nordwand der Kapelle an der Straße „Holland“ bewundern. Die Anlage war ein spätgotischer Saalbau mit Kreuzrippengewölben, dessen Innenwand und Rippen teilweise sichtbar sind. Die Kapelle wird oft mit der St.-Agnes-Kapelle in Bocholt verglichen. Die Umgebung um die Ruine ist geprägt von der historischen Entwicklung der Stadt Herford und dem Schwesternkonvent.

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Art
Ruine, Kirchengebäude
Ort
Herford
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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