📷 Immagine: Wikimedia Commons
Hirtenbrunnen
Brunnenbauwerk in Göttingen, Landkreis Göttingen, Niedersachsen
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Der Hirtenbrunnen in Göttingen ist ein Zierbrunnen aus dem Jahr 1914, der am Groner Tor steht. Er wurde von Wilhelm Rathkamp gestiftet und entworfen, um die historische Viehwirtschaft der Stadt zu ehren. Die Figuren und Reliefs wurden von Karl Gundelach geschaffen, und die Gesamtkosten beliefen sich auf 16.000 Goldmark. Der Brunnen wurde 1914 fertiggestellt und ist bis heute von der Stadt Göttingen verwaltet und gepflegt. Der Brunnen ist dreiteilig aufgebaut mit einer Stele in der Mitte und zwei achteckigen Becken an den Seiten. Auf der Stele ist eine Bronzefigur mit Hütehund zu sehen, die den letzten städtischen Kuhhirten Christian Friedrich Fraatz darstellt. Auf der Rückseite der Stele ist die Stiftungsurkunde von Rathkamp verewigt. Die Anlage erinnert an den historischen Viehauszug durch das Groner Tor und die Kuhleine, die einst als Viehtränke diente. Der Hirtenbrunnen ist denkmalgeschützt und gilt als künstlerisches Zeugnis der ländlich-heimatverbundenen Kunst der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Er steht in der Tradition ähnlicher Brunnen wie der Schäferbrunnen in Osnabrück und Celle. Die Anlage ist ein Zeichen für die Geschichte der Stadt und ihre kulturelle Entwicklung.
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- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Göttingen
- Erbaut
- 1914
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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