📷 Immagine: Wikimedia Commons
St. Jacobuskirche
Kirchengebäude in Zirchow
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Die St.-Jacobus-Kirche in Zirchow auf der Insel Usedom ist der älteste erhaltene Kirchenbau des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Sie steht auf einer flachen, landwirtschaftlich genutzten Fläche und ist umgeben von Wiesen und Feldern. Das rechteckige Kirchenschiff aus Feldsteinen datiert aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, während der quadratische Westturm im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Der Ostgiebel wurde später erneuert und trägt zwei schmale Rundbogenfenster. Die Kirche war in der Vergangenheit als Zufluchtsort bei Überfällen bekannt. Die 1,10 m starken Mauern und Löcher in den inneren Wandungen der Portale zeigen, dass die Türen mit Balken verbarrikadiert werden konnten. Im Inneren hat die Kirche eine flache Holzbalkendecke, unter der mittelalterliche Malereien freigelegt wurden. Die Inneneinrichtung stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert, wobei der Altar und die Kanzel um 1850 gebaut wurden. Das Altargemälde zeigt Jesus Christus als Schmerzensmann. Die Orgel wurde 1867 von Friedrich Wilhelm Kaltschmidt installiert, und die Glocke stammt von den Gebrüdern Schwenn aus Stettin. Lyonel Feininger malte die Kirche mehrfach Anfang des 20. Jahrhunderts, wobei das Gemälde „Zirchow V“ im Brooklyn Museum in New York City zu finden ist. Die Umgebung um die Kirche besteht aus landwirtschaftlichen Flächen und bietet einen ruhigen, ländlichen Eindruck.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Zirchow
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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