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Cerbère
französische Gemeinde im Departament Pyrenées-Orientales, Okzitanien
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Cerbère liegt an der Mittelmeerküste im östlichen Teil der Pyrenäen, am südlichen Rand des Golfe du Lion. Die Gemeinde gehört zur historischen Comarca Rosselló und ist der südlichste Festlandsort Frankreichs. Sie grenzt direkt an Spanien und ist der östlichste Ort des Départements Pyrénées-Orientales. Der Ort ist bekannt für seine Lage an der Grenze und die historische Bedeutung als Durchgangsort. Cerbère wurde erstmals 981 urkundlich erwähnt und war ursprünglich ein kleiner Weiler. Im 1. Jahrhundert nannte der römische Geograph Pomponius Mela die Region als von Hirschen bewohnte südliche Grenze Galliens. Die Gemeinde wurde im 9. Jahrhundert gegründet und wuchs im 19. Jahrhundert zu einer Kleinstadt. Im Spanischen Bürgerkrieg war die Grenze geschlossen, was den Ort zeitweise in den Schatten rückte. Cerbère ist vor allem durch den Grenzbahnhof bekannt, der 1878 von Gustave Eiffel entworfen wurde. Der Bahnhof ist ein markantes Gebäude, das heute renoviert wurde. Die Gemeinde ist auch für ihre Reben bekannt, die zu den Anbaugebieten des Süßweins Banyuls gehören. Zudem gibt es prähistorische Denkmäler wie Dolmen und eine Reihe von Persönlichkeiten, die in der Region aufwuchsen oder lebten.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich, Grenzstadt
- Ort
- Arrondissement Céret
- Seehöhe
- 643 m
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