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Écoyeux
französische Gemeinde im Département Charente-Maritime
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Écoyeux liegt in der ehemaligen Provinz Saintonge, etwa 13 Kilometer nordöstlich von Saintes. Das Gemeindegebiet befindet sich im Einzugsgebiet der Charente und wird von dem Nebenfluss Bramerit bewässert. Über 70 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, 28 % sind bewaldet. Der Ort liegt auf einer Nebenstrecke des Pilgerwegs nach Santiago de Compostela und wurde von der alten Römerstraße durchquert, die heute als Departementsstraße 129 bekannt ist. Écoyeux verdankt seinen Namen einer gallorömischen Villa in Million, die „Escoïus“ hieß. Das Gebiet war schon sehr früh besiedelt, wie die im Weiler Chez Barré gefundenen Werkzeuge belegen. In der Gemeinde sind die Überreste einer Römerstraße und eines Aquädukts aus dem 2. Jahrhundert erhalten. Im Mittelalter machten Pilger nach Santiago de Compostela hier Halt, was sich in der romanischen Kirche Saint-Vivien widerspiegelt. Das Château d’Écoyeux war im 14. bis 16. Jahrhundert Besitz der Familien Polignac und Goulbenèze. Die einschiffige Kirche Saint-Vivien ist eine Wehrkirche, die Pilgern und Einwohnern Schutz bot. Sie wurde im 15. Jahrhundert in ihre heutige Form gebracht und 1907 als Monument historique klassifiziert. Der Château d’Écoyeux, ein Herrensitz aus dem 16. Jahrhundert, ist heute ein Monument historique. Die Gemeinde war im Mittelalter ein Handels- und Handwerkszentrum und hat sich seit den 1980er Jahren durch Tourismus als Einnahmequelle entwickelt.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Charente-Maritime
- Seehöhe
- 94 m
- Website
- http://www.ecoyeux.fr/
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