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Haus Knipp

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

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Haus Knipp war ein mittelalterliches Festungsbauwerk und Schloss, das ursprünglich auf einer Sandbank bei dem untergegangenen Dorf Halen lag. Nach mehreren Hochwassern und einer Rheinverlagerung im 16. Jahrhundert blieb nur eine rechtsrheinische Ruine übrig. 1620 wurde es an der Haus-Knipp-Straße in Beeckerwerth wiedererrichtet, wurde aber 1939 durch eine Rheindeicherhöhung abgerissen. Das Haus war im 13. Jahrhundert von der Adelsfamilie Stecke erbaut und urkundlich erstmals 1292 erwähnt. Es gehörte verschiedenen Adelsfamilien wie den von Hanxleden und von Diepenbruch. 1571 wurde es durch ein Hochwasser zerstört, und erst 1613 wurde es symbolisch wieder in Besitz genommen. 1620 wurde es in Beeckerwerth neu gebaut und bis 1658 von Eberhard von Kappel verwaltet. Haus Knipp war ein bedeutendes Landgut mit mehreren Gebäuden an einer Wegekreuzung. 1797 erfolgte ein Teilabriss und die Reparatur der Burgkapelle. 1808 wurde es von Joachim Murat an eine Nichte geschenkt, und 1841 erwarb Johann Wilhelm Bernsau es. 1914 kaufte August Thyssen das Gut und ließ eine Arbeitersiedlung bauen. Das Haus selbst wurde 1939 zerstört. Die Eisenbahnbrücke wurde 1912 gebaut und 1945 gesprengt.

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Art
Burg
Ort
Duisburg

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