📷 Immagine: Wikimedia Commons
Martinskloster Erfurt
ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen in Erfurt, Thüringen, Gebäude heute Wohnhaus
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Das Martinskloster in Erfurt war ein Zisterzienserinnenkloster, das von 1288 bis 1819 bestand. Es lag im Osten des Stadtteils Brühlervorstadt und wurde ursprünglich als Nonnenkloster Mariengarten gestiftet. Das Kloster wurde 1303–1309 nach St. Martini im Brühl verlegt und bekam ab da den Namen Martinskloster. Das vierflügelige Klausurgebäude stand an der Westseite der Kirche und wurde im 18. Jahrhundert umgebaut. Das Kloster wurde 1802/03 an Preußen vergeben und 1818–19 säkularisiert. Die Zisterzienserinnen mussten verlassen, und das Gebäude wurde ab 1819–20 zur Kaserne umfunktioniert. Nach 1918 wurde das ehemalige Klostergebäude als Wohnhaus genutzt und 2004 umgebaut. Die Martinskaserne wurde in der gleichen Zeit abgerissen. Das ehemalige Klostergebäude steht heute als Wohnhaus und ist Teil der Brühlervorstadt. Es liegt an der Westseite der Kirche St. Martini und umschließt einen quadratischen Hof. Die barocke Sandsteinskulptur der Maria mit Kind an der Südostecke stammt aus der Zeit des Umbaus um 1726–1736. Die Umgebung umfasst den ehemaligen Klostergarten, der bis an den Breitstrom reichte.
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- Art
- Kloster, Wohngebäude
- Ort
- Erfurt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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