Benediktinerpropstei Hagenrode
ehemaliges Kloster im Unterharz, Deutschland
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Das Kloster Hagenrode war eine Benediktinerpropstei im Selketal, nahe dem heutigen Alexisbad im Unterharz. Es entstand im 10. Jahrhundert und gehörte zur Schutzvogtei von Adalbert von Ballenstedt. Die Propstei war dem Täufer Johannes geweiht und besaß Waldgebiete, Mühlen und Salzpfannen. Sie wurde 1179 unter den Schutz Papst Alexanders III. gestellt. Die Propstei war für ihre Münzstätte bekannt, die 993 von König Otto III. errichtet wurde. Sie war Teil der sechs Marktorte der Region und hatte Rechte in Harzgerode. Die Münzstätte wurde 1035 verlegt, doch 1239 wurde sie erneut erwähnt. Die Propstei erlebte eine kurze Blütezeit, musste aber 1267 auf Spenden für den Erhalt der Gebäude zurückgreifen. Besucher können die ehemalige Klostermühle besichtigen, die heute als Hotelpension existiert. Die Ruine des Kirchturms, die letzte Erinnerung an die Propstei, zerbrach im 19. Jahrhundert. Die St.-Johannes-Baptist-Kirche in Harzgerode, weniger als zwei Kilometer entfernt, übernahm das Patrozinium des heiligen Johannes des Täufers.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Harzgerode
- Erbaut
- 1179
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