📷 Immagine: Wikimedia Commons
Zisterzienserkloster Georgenthal
Kloster in Deutschland
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Das Kloster Georgenthal war ein Zisterzienserkloster, das um 1152 auf dem Georgenberg bei Altenbergen in Thüringen gegründet wurde. Es stand 16 km südlich von Gotha und war ursprünglich in der Burganlage Asolveroth. Das Kloster wurde durch den Grafen Sizzo III. von Käfernburg gestiftet und war bis 1385 von den Grafen von Kevernburg geschützt. Es erreichte seine Blütezeit im 16. Jahrhundert, wurde aber 1525 während des Bauernkriegs zerstört und 1528 aufgelöst. Das Kloster war eine bedeutende Anlage mit einer dreischiffigen Basilika und einer Kreuzganganlage. Von den Ruinen wurden zwischen 1840 und 1906 Grundmauern freigelegt, darunter die Kirche, die erste gewölbte Anlage Thüringens. Im Bereich der Ruinen wurden auch ein romanischer Klosterbrunnen und ein Kornhaus mit einer Maßwerksrose entdeckt. Die ehemalige Kapelle der Bediensteten wurde zur St.-Elisabeth-Kirche umfunktioniert. Die Anlage umfasste ein großes Grundbesitzgebiet mit Gütern, Dörfern und Filialklöstern. Zu den Besitzungen gehörten unter anderem Catterfeld, Hohenrieth und die Burg Waldenfels. Das Kloster besaß auch Häuser in Arnstadt, Erfurt und Eisenach. Die Ruinen und die historischen Funde sind Teil der Kulturlandschaft Georgenthals und vermitteln Einblick in die mittelalterliche Geschichte.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Georgenthal
- Erbaut
- 1142
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