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Dobersdorf
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Dobersdorf ist ein Ort in der Marktgemeinde Rudersdorf im Burgenland, nahe der Grenze zur Steiermark. Das Dorf liegt im Lafnitztal, einem Tal im südlichen Burgenland, und ist Teil des Bezirks Jennersdorf. Der ungarische Name des Ortes lautet Dobrafalva. Der Ort hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1157 zurückreicht, als er erstmals in einem Stiftsbrief erwähnt wurde. Der Name Dobersdorf stammt aus dem Slawischen und bedeutet Walddorf oder Waldhütter. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Ort bereits um 870 von Slawen besiedelt war. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Dobersdorf mehrfach die Herrschaft und wurde 1428 Teil der Herrschaft Güssing. 1605 zerstörten Haiduken den Ort, und 1698 gehörte er zur Pfarre Königsdorf-Zahling. 1779 entstand eine Kapelle, 1830 wurde die heutige Kirche erbaut, und 1871 folgte das erste Schulgebäude. Heute ist Dobersdorf ein ruhiges Dorf mit ländlichem Charakter. Die Umgebung wird vom Lafnitztal geprägt, das durch Hochwasserschutzmaßnahmen wie einen Damm aus dem Jahr 1927 gesichert ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Dorfstraßen ausgebaut und eine Ortswasserleitung errichtet. Die Zusammenlegung mit Rudersdorf im Jahr 1971 markierte einen wichtigen Schritt in der Gemeindeentwicklung.
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