Prämonstratenserstift Langen/Blauhaus
ehemaliges Kloster in Ostfriesland, Deutschland
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Das Kloster Langen, auch Langermonka genannt, war ein Doppelkloster der Prämonstratenser in Ostfriesland. Es wurde im Uferbereich der Ems bei Emden errichtet und dem Heiligen Jakob geweiht. Die genaue Gründungszahl ist unklar, doch die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1255. Das Kloster war Teil der Prämonstratenserordnung und unterlag bis 1374 dem Mutterkloster Langen. Das Kloster war für seine Größe und die Anzahl der Insassen bekannt, wobei 100 Mönche 1290 genannt wurden. Während der Pestepidemie 1355 erlitten 50 Personen den Tod. Die Krise im 15. Jahrhundert führte zu Reformversuchen, doch die wirtschaftlichen Probleme blieben bestehen. 1499 wurde das Kloster nach Blauhaus verlegt, und Langen wurde schließlich im 16. Jahrhundert vollständig aufgegeben. Im Bereich des ehemaligen Klosters sind viele Urkunden erhalten, die im Niedersächsischen Staatsarchiv in Aurich verwahrt werden. Diese dokumentieren die Geschichte des Klosters und seine Rolle in der Region. Die Verlegung nach Blauhaus und die spätere Aufgabe von Langen zeigen die Entwicklung des Klosters im Laufe der Zeit. Die Umgebung um Langen bei Emden bleibt heute ein Zeugnis der religiösen und kulturellen Geschichte Ostfrieslands.
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- Art
- Kloster, Siedlung, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Emden
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