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Kriegsgefangenendenkmal
Denkmal für die in der Kriegsgefangenschaft gestorbenen Soldaten des Ersten Weltkriegs, Bremen, Wallanlagen
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Das Kriegsgefangenendenkmal in den Bremer Wallanlagen wurde 1934 von Herbert Kubica und Rudolf Richter geschaffen und erinnert an die Soldaten, die im Ersten Weltkrieg in Gefangenschaft starben. Es steht am Fuße der Altmannhöhe, zwischen Kunsthalle und Weser. 1951 wurde die Inschrift erweitert, um auch die Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges zu gedenken, wobei etwa 10.000 Gefangene bis 1955 in sowjetischen Lagern waren. Das Denkmal ist Teil des Denkmalensembles „Wallanlagen“, das seit 1973 geschützt ist. Die Skulptur zeigt zwei nackte, kauernde Jünglinge, die zwischen zwei Steinplatten eingezwängt sind und die Verzweiflung der Gefangenschaft symbolisieren. Die Form und Haltung erinnern an Michelangelos „Sklaven“ und den Laokoon, was an verzweifeltes Aufbegehren erinnert. Die Vorderseite trägt die Inschrift „153284 Deutsche Frontsoldaten starben in der Kriegsgefangenschaft für ihr Vaterland 1914–1920“ sowie eine Erwähnung der Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkriegs. Die Rückseite zitiert Elsa Brändströms Text: „Ein Kampf härter und bitterer als jeder andere ist die Gefangenschaft gewesen.“ Die Skulptur steht in der Nähe der Kunsthalle und bietet Ausblicke auf die Weser.
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- Art
- Monument
- Ort
- Mitte
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in der Freien Hansestadt Bremen
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