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Bodendenkmal in Waidhofen (Oberbayern), #D-1-7434-0005

Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsteile im Bereich des Wasserschlosses und Hofmarkssitzes Schenkenau mit angrenzenden, zugehörigen Wirtschaftsgebäuden.

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Schloss Schenkenau war ein Wasserschloss in der Gemeinde Waidhofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Es lag im Bereich der Hofmark Schenkenau und wurde als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-7434-0005 eingetragen. Die Anlage entstand vermutlich zwischen 1109 und 1135 und war bis ins 17. Jahrhundert in Nutzung, ehe sie im Zuge des Dreißigjährigen Krieges 1632 zerstört wurde. Das Schloss wurde bis etwa 1700 wiedererrichtet und blieb bis 1812 in Familienbesitz, bis es durch den Gutsbesitzer Maximilian Emanuel von Perfall abgebrochen wurde. Die Hofmark wurde 1818 in ein Patrimonialgericht umgewandelt. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit der Entwicklung der Region und der Adelsfamilien verbunden. In der Gegend um Schenkenau sind noch Reste der Wassergräben sowie das ehemalige Gutshaus und die Katholische Filialkirche St. Nikolaus erhalten. Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger Walmdachbau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, und die Kirche, ursprünglich als Schloßkirche errichtet, hat einen Turm aus dem 17. Jahrhundert. Die Umgebung bietet einen Blick auf die Landschaft der Region.

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Art
Wasserburg, Schloss, Bodendenkmal, Siedlung
Ort
Waidhofen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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