Holterhöfchen

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Holterhöfchen

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

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Die Ringwallanlage Holterhöfchen liegt in Hilden, Kreis Mettmann, im flachen Gelände am Übergang von der Niederrheinterrasse zur unteren Mittelterrasse. Sie besteht aus zwei Gräben und zwei Wällen mit einem Innendurchmesser von 60 × 80 Metern. Die Anlage entstand im 10. Jahrhundert nach der Zerstörung einer früheren Hofanlage durch Brand im späten 9. Jahrhundert. Die Steinmauern der Wälle wurden aus dem Aushub der Gräben angelegt und dienten der Verteidigung. Die Anlage war ein befestigter Hof, der auf Sand der Niederrheinterrasse errichtet wurde. Der Mühlenbach umfloß das Holterhöfchen bis 1819, als der südliche Teil des Bachs trockengelegt und der Verlauf begradigt wurde. Die Toranlage lag im Südosten, und ein rechteckiges Gebäude auf dem äußeren Wall ist heute noch sichtbar. Die Anlage war vermutlich von einem Kleinadeligen erbaut, der Rundlingsbauweise aus dem Norden oder Osten mitbrachte. Die heutige Grünanlage umgibt das Holterhöfchen und wurde 1885–1886 geschaffen. Die Anlage ist Teil der Wallburgen im Bergischen Land und bietet Ausblicke auf die Rheinebene. Im Norden lag die Niederterrasse, westlich verliefen Handelswege, und östlich war das Gelände im 10. Jahrhundert bewaldet. Die Anlage ist ein Beispiel für die frühgeschichtliche Befestigungskultur im Rheintal.

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Art
Burg
Ort
Hilden
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen

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