📷 Immagine: Wikimedia Commons
Schauspielhaus Düsseldorf
ehemaliges Theater in Düsseldorf, zerstört im Zweiten Weltkrieg
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Das Schauspielhaus Düsseldorf wurde 1904 von Louise Dumont und Gustav Lindemann gegründet und stand an der Carl-Theodor-Straße. Es entstand im Stil des Neobarocks und war mit einem eigenständigen Bühnenhaus im Reformarchitektur-Stil ausgestattet. Das Gebäude stand in Konkurrenz zum Stadttheater und war bis 1943 als Spielstätte aktiv. Es wurde während des Pfingstangriffs 1943 zerstört und später durch die Industrie-Kreditbank ersetzt. Das Schauspielhaus war bekannt für seinen ambitionierten Spielplan und seine künstlerischen Leistungen. Es wurde als „Vorbühne des Westens“ bezeichnet und war Teil der kulturellen Entwicklung Düsseldorfs. Die Fusionpläne mit dem Schauspiel Köln wurden 1933 durch die nationalsozialistische Machtübernahme unterbrochen. Die Bühne blieb bis 1943 in Betrieb, bis sie durch die Zerstörung des Gebäudes endete. Die Bühne bot ein reduziertes Rangsystem mit keilförmiger Bestuhlung und fehlenden seitlichen Logen. Das Zuschauerhaus war im Neobarock gestaltet, während das Bühnenhaus eine Reformarchitektur mit regionalen Bautraditionen vertrat. Der Baukomplex unterschied sich durch die Polarität zwischen Zuschauerhaus und Bühnenhaus von anderen rheinischen Theatern. Die Geschichte des Schauspielhauses ist eng mit der Entwicklung des Düsseldorfer Stadtgebiets verbunden.
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- Art
- Theatergebäude
- Ort
- Düsseldorf
- Erbaut
- 1904
- Architekt
- Bernhard Sehring
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