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Karmelitenkloster Appingen
ehemaliges Kloster in Ostfriesland, Deutschland
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Das Kloster Appingen war ein Konvent der Karmeliten im Kirchspiel Greetsiel, heute Teil der Gemeinde Krummhörn. Es lag im Bereich des ehemaligen Dorfs Appingen, das einst Ausgangspunkt des Grafengeschlechts Cirksena war. Die Stiftung des Klosters erfolgte 1435, als die Karmeliten den Konvent in Appingen als 26. Kloster in ihre niederdeutsche Ordensprovinz aufnahmen. Es war die einzige Niederlassung der Karmeliten in Ostfriesland und der letzte in der Region gegründete Konvent. Das Kloster war bis zur Reformation in der Region bedeutend. Zu seiner Blütezeit lebten mindestens 20 Brüder dort. 1530 wurde es von Balthasar von Esens zerstört, doch es wurde wiederhergestellt und 1531 die Nonnen von Dykhusen aufgenommen. Danach wurde es säkularisiert und ab 1545 von den Grafen von Ostfriesland verpachtet. Die Karmeliten konnten das Kloster nicht mehr zurückgewinnen, und die Gebäude wurden abgetragen. Heute bleibt nur ein Hof im Besitz von Visquard. Vor Ort gibt es keine Mauerreste oder archäologische Funde. Der einzige erhaltene Teil des ehemaligen Dorfs Appingen und des Klosters ist ein Hof, der heute zu Visquard gehört. Die Umgebung umfasst die Region Krummhörn, die historische Verbindung zu den Cirksena und die Nachbarschaft zum Kloster Dykhusen. Die Lage im Marschgebiet beeinflusste die Entwicklung des Dorfs und des Klosters.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Krummhörn
- Adresse
- Appinger Weg 6
- Erbaut
- 1401
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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