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château de Lavardin
Burg in Frankreich
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Die Burg Lavardin ist eine Ruine einer Spornburg auf einem Felsplateau am linken Ufer des Loirs, südöstlich von Montoire-sur-le-Loir im Département Loir-et-Cher. Sie liegt über der Ortschaft Lavardin und war im Mittelalter ein wichtiger militärischer und adliger Sitz. Die Anlage wurde im 10. Jahrhundert gegründet und aus Holz und Lehm gebaut, später durch Stein ersetzt. Die heute sichtbaren Mauern und Türme zeigen die verschiedenen Bauphasen der Burg. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert militärisch relevant, wurde aber durch einen Befehl von Heinrich IV. geschleift, um sie zu entmilitarisieren. Sie wurde 1945 als Monument historique eingestuft und steht unter Denkmalschutz. Die Anlage umfasst drei Ringmauern, von denen zwei erhalten sind, sowie einen Donjon, der durch Minenexplosionen stark beschädigt wurde. Die Mauern zeigen zahlreiche Maschikulis und Reste von Kaminen und Spitzbogengewölben. Die Burg Lavardin war ein Zentrum der Herren von Vendôme und besaß in der Zeit der Kapetinger und Anjou eine strategische Lage. Sie wurde mehrfach belagert, aber nicht zerstört. Die Anlage umfasst einen Innenhof, einen Donjon, eine Mantelmauer und Reste von Gebäuden aus dem 15. Jahrhundert. Die mittlere Ringmauer ist verschwunden, aber ein Mauerturm und eine Gebäuderuine aus dem 15. Jahrhundert sind erhalten. Die Ruine bietet einen Blick auf die natürliche Landschaft und die historische Entwicklung der Burg.
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- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Lavardin
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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