Eckbrunnen im Hof des Taschenbergpalais

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Eckbrunnen im Hof des Taschenbergpalais

Die zwei Eckbrunnen im Hof des Taschenbergpalais in der Dresdner Altstadt wurden in den 1750er/60er Jahren in der Werkstatt von Johann Gottfried Knöffler geschaffen

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Die Eckbrunnen im Hof des Taschenbergpalais in der Dresdner Altstadt wurden in den 1750er/60er Jahren von der Werkstatt von Johann Gottfried Knöffler geschaffen. Sie stehen zusammen mit dem Palais unter Denkmalschutz. Die Brunnen befinden sich im westlichen Flügel des Palais und sind die einzigen barocken Eckbrunnen in Dresden. Sie sind Teil der barocken Architektur und ergänzen die Mauerwölbungen an der Eingangsfassade. Die Brunnen sind ein Ergebnis der barocken Kunst und wurden in der Werkstatt von Knöffler sowie durch Bildhauer wie Julius Moritz Seelig und Julius Heinrich Schwarze geschaffen. Sie wurden 1842–1844 saniert und 1994–1995 restauriert. Die Restaurierung umfasste die Wiederherstellung der Figuren und die Neuanfertigung von Teilen. Die Wassertechnik wurde von der Firma Eberhard Grundmann geliefert, und die Bildhauerin Eva Backofen war maßgeblich an der Arbeit beteiligt. Die Brunnen bestehen aus zwei Hauptplastiken: eine Nereide und einen Meeresgott Triton, die über Jakobsmuscheln thronen und mit Seeungeheuern kämpfen. Die Rückwände der Brunnen zeigen Putten, die eine Traubenkette spannen, und Felsenlandschaften mit Wasser speienden Schlangen. Die Figuren sind stilistisch im Übergang vom Rokoko zum Klassizismus. Die Brunnen sind Teil der kunsthistorischen Landschaft Dresdens und wurden als „köstliche Eckbrunnen“ beschrieben.

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Art
Zierbrunnen
Ort
Dresden

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