Burgstall Bobingen
archäologische Stätte in Deutschland
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Der Burgstall Bobingen war ein mittelalterlicher Burgstall, der sich etwa 150 Meter westlich der St.-Felizitas-Kirche in Bobingen im Landkreis Augsburg befand. Er lag im Altlandkreis Schwabmünchen in Schwaben und war ein Bodendenkmal, das nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Zustimmung der Denkmalbehörde beseitigt wurde. Der Burgstall war Teil einer Wasserburg, die vermutlich von einem Ortsadelsgeschlecht genutzt wurde. Der Burgstall war ein wichtiger Standort für das Geschlecht der Herren von Bobingen, das ab 1130 in Schriftquellen erwähnt wird. Die Wasserburg war Teil der bischöflichen Verwaltung und wurde später durch das „Alte Amtschloss“ ersetzt. Im 16. Jahrhundert mussten umfangreiche Reparaturen durchgeführt werden, und im 17. Jahrhundert verlegte das Hochstift Augsburg den Amtssitz. Der Burgstall wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und später aufgegeben. Auf der Handskizze aus dem Jahr 1905 ist ein etwa 35 Meter durchmessender Erdhügel dokumentiert, der den Burgstall darstellt. Um ihn herum gab es Wassergräben, die teilweise trocken gefallen waren. Der Burgplatz war im Westen von einem Fluss geschützt, und das Vorburgareal umfasste vermutlich 25 mal 100 Meter. Die Anlage war Teil einer Reihe von Kleinburgen, die im 19. und 20. Jahrhundert oft zerstört wurden. Der Burgstall ist heute als Bodendenkmal unter der Nummer D 7-7730-0038 verzeichnet.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Bobingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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