Germanisch-slawische Siedlung von Berlin-Marzahn
archäologische Stätte in Deutschland
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Die Germanisch-slawische Siedlung von Berlin-Marzahn liegt am Südrand des Rohrpfuhl in Ahrensfelde. Sie wurde zwischen 1976 und 1979 ausgegraben und umfasst Reste von zwei verschiedenen Siedlungen. Die erste Siedlung datiert ins fünfte bis erste Jahrhundert vor Christus, die zweite in das dritte bis fünfte Jahrhundert nach Christus. Beide Siedlungen zeigen eine Kultur der Germanen, während die Slawen ab dem siebten Jahrhundert in der Region siedelten. Die Ausgrabungen ergaben Funde, die auf eine kleine Siedlung mit drei Gehöften und Wirtschaftsbauten hinweisen. In der zweiten Siedlung fanden sich sechs Bauten, Öfen und Keramik. Die Slawen hinterließen Siedlungsgruben mit Keramik und zwei Brunnen, die germanische Brunnen weiter nutzten. Die Funde deuten auf eine egalitäre Dorfgemeinschaft und eine Kultur, die germanische Elemente beibehielt. Die Siedlung umfasst verschiedene Räume wie Gehöfte, Wirtschaftsbauten und Gruben. Die Ausgrabungen zeigten die Struktur der Siedlungen sowie die Nutzung von Brunnen und Feuerstellen. Die Umgebung umfasst den Rohrpfuhl und die nähere Region, in der spätgermanische Funde bis ins 6. Jahrhundert zurückreichen. Die Slawen fügten sich in die bestehende Landschaft ein und nutzten vorhandene Strukturen.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Berlin
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