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Augustinerchorfrauenstift St. Michael, Paderborn
Kloster und Kirchengebäude in Paderborn, Deutschland
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Das Michaelskloster in Paderborn ist ein Kloster mit einer Klosterkirche, die unter Denkmalschutz steht. Es liegt direkt an der Pader und wurde 1698 neu gebaut. Die Fassade der Klosterkirche gilt als wichtiges Zeugnis des flämischen Barocks und wurde von Ambrosius von Oelde gestaltet. Die Kirche wurde 1697 geweiht und 1895 mit einem Nonnenchor ausgestattet. Das Kloster entstand 1669 in Paderborn und war 1802 der Säkularisation entgangen, da es sich auf den öffentlichen Unterricht konzentrierte. Die Schwestern wurden 1878 ausgewiesen, das Kloster wurde 1925 in Hagen neu gegründet und 1939 geschlossen. Die Schule wurde 1946 wieder aufgebaut und trug ab 1949 den Namen St. Michael. Nach der Auflösung des Konvents in Hagen schlossen sich fünf Schwestern dem Konvent in Paderborn an. Die Klosterkirche hat einen verputzten Kirchensaal mit Kreuzgratgewölbe. Die Chorgiebelfassade besteht aus Backstein und Werkstein, die Pilaster sind mit Kompositkapitellen versehen. Die Front der Kirche ist östlich gelegen und zeigt eine Dreischiffigkeit. Die Mittelachse trägt das Wappen des Fürstbischofs. Die Alexiuskapelle, die 1670–1673 errichtet wurde, wird heute für Konzerte und Andachten genutzt.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Paderborn
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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