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Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in Köln

Kloster des Ordens der Unbeschuhten Karmeliten (Ordo Carmelitarum Discalceatorum, OCD) in Deutschland

Das Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in Köln, auch Konvent St. Maria, St. Joseph und St. Theresia im Dau genannt, stand in der Severinstraße im Kölner Süden. Es entstand 1614 als erstes Kloster des Ordens der Unbeschuhten Karmeliten im heutigen Deutschland. Die Karmeliten erwarben 1615 einen Teil des Hofes „zum Dau“ und begannen mit der Errichtung der Kirche und des Klosters. Die Gebäude brannten 1622 ab und wurden erst 1628 geweiht. 1626 wurde Köln zum Sitz einer Provinz des Ordens. Das Kloster war ein Zentrum der Seelsorge und betreute eine Marienbruderschaft. Die Klosterkirche war nach Süden ausgerichtet und besaß ein Satteldach sowie einen Dachreiter. Sie hatte ein Langhaus mit vier Jochen und zwei Seitenkapellen. Der Hochaltar zeigte die Einkleidung der heiligen Teresa. Das zweigeschossige Konventsgebäude schloss westlich an die Kirche an und enthielt einen Kapitelsaal mit Hängekuppel. Die Fassade war in der Formensprache der Spätrenaissance gestaltet. Die Kirche und das Kloster standen bis 1945, als alle Gebäude abgerissen wurden. Der Kapitelsaal diente als Trausaal, und die Kirche wurde zu einem Hygienemuseum umfunktioniert. Die Reste des Geländes wurden durch eine Verbindungsstraße ersetzt. Die Kirche und der Kapitelsaal wurden 1911 restauriert. Die Reste des Klosters sind heute nicht mehr vorhanden.

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Art
Kloster
Ort
Köln

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