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Kartause Köln
Niederlassung des Kartäuserordens in Köln (1334–1794)
Die Kölner Kartause war ein Kloster des Kartäuserordens im Severinsviertel von Köln, das 1334 gestiftet und 1794 aufgelöst wurde. Der erhaltene Komplex liegt im Stadtteil Altstadt-Süd und umfasst die Kartäuserkirche, die seit 1928 der Evangelischen Gemeinde Köln gehört. Die Kartause war die letzte Klostergründung in Köln bis ins 16. Jahrhundert hinein und entwickelte sich zur größten deutschen Kartause. Die Kartause war bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der geistlichen und kulturellen Lebenswelt Kölns. Die Kartäuserkirche, geweiht 1393, ist bis heute in ihrer Grundform erhalten. Bis 1451 wurde die Bibliothek der Kartause zur umfangreichsten Handschriftensammlung Kölns, und die Kartäuserkirche besaß Meisterwerke der Malerei. Die Kartause blieb bis zur Reformation treu ihren Grundsätzen und verlor nicht wie andere Klöster den Orden. Im Gebäudekomplex der Kartause sind Räume wie das Kapitelhaus, das Refektorium und der Kreuzgang erhalten. Die Kartäuserkirche mit ihrer Marien- und Engelskapelle bietet einen Ausblick auf das Severinsviertel. Die Umgebung umfasst historische Gassen und das benachbarte Stift St. Severin. Die Kartause ist ein Beispiel für mittelalterliche Baustilistik und ein Zeugnis der kulturellen Entwicklung Kölns.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Altstadt-Süd
- Erbaut
- 1301
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
A közelben
- Kartäuserkirche26 m
- Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in Köln323 m
- St. Maria vom Frieden334 m
- Comedia Theater430 m
- Kollegiatstift St. Severin306 m
- Cellitinnenkloster Dreifaltigkeit376 m
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