Burg Oberlauda

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Burg Oberlauda

Burgruine in Deutschland

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Die Burg Oberlauda ist eine abgegangene Spornburg auf dem Schloßberg in Oberlauda, einem Stadtteil von Lauda-Königshofen im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg. Sie wird auch als Bergschloss Oberlauda oder Oberes Schloss Oberlauda bezeichnet. Die Burg stand im Wettbewerb mit dem Unteren Schloss Oberlauda, das ein Wohnturm mit Buckelquadern war. Die Burg war bis zu ihrer Zerstörung im Deutschen Bauernkrieg Sitz des Amtes Lauda. Die Burg Oberlauda wurde im 12. Jahrhundert von den edelfreien Herren von Lauda an den Würzburger Bischof und später an Gerhard von Rieneck verliehen. Im Jahr 1525 brannte die Anlage während des Deutschen Bauernkriegs nieder und wurde abgebrochen. Die Steine wurden bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts für den Hausbau genutzt. Archäologische Untersuchungen im Jahr 1880 fanden Reste wie ein Burgplateau, einen Ringgraben und unterirdische Mauerzüge. Die noch sichtbaren Fundamente bestehen aus gut behauenen Steinen. Die Burganlage lässt sich heute anhand der Erdwälle und verbliebener Mauerreste teilweise rekonstruieren. Die Dorfchronistin Stephan Oehmann schuf eine Zeichnung der Burg basierend auf Erzählungen älterer Einwohner und archäologischen Funden. Ein Kellerverlies wurde 1959 durch Beton verfüllt, was als „großer Frevel“ kritisiert wurde. Die Reste der Burg sind Teil der Geschichte des Ortes und der Region.

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Art
Burg, Burgstall, Burgruine
Ort
Lauda-Königshofen

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