📷 Kép: Wikimedia Commons
Erbgroßherzogliches Palais
Gebäude in Karlsruhe, Sitz des Bundesgerichtshofs
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Das Erbgroßherzogliche Palais ist ein neobarockes Gebäude in Karlsruhe an der Kriegsstraße. Es wurde zwischen 1891 und 1897 als Wohnsitz für Erbgroßherzog Friedrich II. und seine Gemahlin Hilda von Nassau errichtet. Die Architektur basiert auf Entwürfen von Josef Durm und folgt dem Stil des Neobarocks. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Daches zerstört, 2012 wurde es rekonstruiert. Das Gebäude dient seit 1950 als Sitz des Bundesgerichtshofs. Das Palais ist ein bedeutendes Denkmal mit historischer und architektonischer Bedeutung. Es beherbergt eine marmorne Gedenktafel für Richter und Anwälte, die im NS-Regime leiden mussten, sowie eine Stele als Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz. Die Gartenanlage umfasst rund vier Hektar und wurde in mehreren Phasen gestaltet. Auf der Nordseite des Palais entstand ein künstlicher Hügel, während die Südseite im 19. Jahrhundert neu gestaltet wurde. Die Gartenanlage umgibt das Palais und bietet weite Rasenflächen sowie einen alten Baumbestand. Sie wurde in den letzten Jahrzehnten mehrfach verändert, insbesondere durch den Ausbau der Kriegsstraße. Ein Galatea-Brunnen von Karl Friedrich Moest wurde 1954 aufgestellt. Die Parkanlage bleibt der Öffentlichkeit aufgrund der Sicherheitslage seit 2001 nicht zugänglich.
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- Art
- Palast
- Ort
- Karlsruhe
- Erbaut
- 1891
- Baustil
- Neobarock
- Architekt
- Josef Durm
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung
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