Turm hinter der Ausfahrt der Möllenvogtei
Turm in Magdeburg
Der Turm hinter der Ausfahrt der Möllenvogtei ist ein ehemaliger Wehrturm der Stadtbefestigung der Magdeburger Altstadt. Er wurde 1430 errichtet und steht in der Nähe des Magdeburger Doms am Fürstenwall. Der Turm erhebt sich über dem Schleinufer und liegt am südlichen Ende der alten Stadtbefestigung. In der Umgebung sind weitere Wehrtürme wie der Kiek in de Köken und der Tatarenturm erhalten. Der Turm war Teil der militärischen Verteidigungsanlagen der Stadt, die 1430/31 aufgrund von Hussitenangriffen errichtet wurden. Er diente auch als Wasserkunst für die Domfreiheit und wurde 1667 wiederhergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb der Turm als Ruine zurück, bis 2000 eine Sanierung erfolgte. Heute beherbergt er Büros und eine Ferienwohnung, wobei die ursprüngliche Bausubstanz weitgehend erhalten blieb. Im Turm sind mehrere Räume vorhanden, die durch die ursprünglichen Mauern und Decken geprägt sind. Die Grundrissfläche der Geschosse beträgt zwischen 16 und 20 m², während die Innenfläche aufgrund der starken Wandstärken nur etwa 4,5 m × 4,5 m erreicht. Die Räume sind eng und rustikal, mit natürlicher Belüftung. Die Fassade trägt den Satz „Das Beste aber [ist] das Wasser“, der auf den Dichter Pindar zurückgeht. Die Mauern gründen sich auf dem Domfelsen und sind bis heute von der Elbe beeinflusst.
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- Art
- Turm
- Ort
- Magdeburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
A közelben
- Tatarenturm41 m
- Wipturm61 m
- Elektra64 m
- Ausfahrt an der Möllenvogtei90 m
- Domstift St. Moritz90 m
- Kiek in de Köken121 m
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