Elektra

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LátnivalóMagdeburgBezirk Magdeburg

Elektra

Skulptur in Magdeburg in Sachsen-Anhalt

Die Elektra ist eine freistehende Plastik in der Magdeburger Altstadt, genauer gesagt auf der Ostseite des Fürstenwalls, südwestlich des Turms Kiek in de Köken. Sie steht auf einem Sockel und besteht aus einer steinernen Skulptur aus Thüringer Muschelkalkstein. Die Skulptur stellt Elektra dar, die eine Kugel in der Hand hält und in entspannter Haltung sitzt. Die Plastik wurde 1950/51 vom Bildhauer Rudolf Weber geschaffen und 1954 in Magdeburg aufgestellt. Die Elektra gilt als bedeutende bildhauerische Arbeit des 20. Jahrhunderts und wird im örtlichen Denkmalverzeichnis unter der Nummer 107 15032 als Baudenkmal geführt. Sie wurde ursprünglich fälschlicherweise als Editha-Denkmal angesehen, bis eine Korrektur durch die Tochter Rudolf Webers die wahren Angaben zur Skulptur klärte. Die Plastik wurde 2011 nach Magdeburg zurückgebracht und am 5. November 2011 an ihrem heutigen Standort aufgestellt. Die Skulptur zeigt Elektra in einer realistischen, monumentalen Darstellung im Stil des dekorativen Symbolismus. Sie sitzt mit einer Kugel in der Hand, die als Metapher für den Erdkreis oder als Himmelskugel gedeutet wird. Das Werk ist mit einer dreischenkeligen Swastika verziert, die als Sonnensymbol und Heilsbringer interpretiert wird. Elektra blickt nach links, wo sie die Kugel hält, und ihr Haar ist im antiken Stil gestaltet. Die Plastik unterstreicht die Körperlichkeit und die Aufmerksamkeit der Figur.

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Art
Monument, Skulptur
Ort
Magdeburg
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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