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Melikgazi

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Melikgazi liegt im westlichen Zentrum der Provinz Kayseri und ist ein Stadtbezirk der Großstadtgemeinde Kayseri. Der Landkreis grenzt im Osten an Bünyan, im Südosten an Talas und im Norden an Kocasinan. Durch den Kreis verläuft die Fernstraße D-300, die von Kayseri nach Van führt. Im Südosten des Landkreises befindet sich der See Tekir Göleti, und im Nordosten der Stausee Sarımsaklı Barajı. Der erloschene Vulkan, der zur Entstehung der Tufflandschaft von Kappadokien beiträgt, liegt ebenfalls in dem Landkreis. Der Landkreis wurde 1988 gebildet und war ursprünglich ein Teil der Provinzhauptstadt Kayseri. Er wurde aus dem Südteil des zentralen Landkreises abgespalten und umfasste 53 Mahalle der Provinzhauptstadt sowie 14 Dörfer und sechs Stadtgemeinden. Während der Verwaltungsreform ab 2013 wurden die Bucaks in Mahalle überführt, wodurch die Anzahl der Ortsteile auf 81 stieg. Die Stadtgemeinde Melikgazi ist seit 2013 flächen- und einwohnermäßig identisch mit dem Landkreis. Melikgazi ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Zitadelle, den seldschukischen Hunat-Hatun-Komplex, den Uhrturm und das Archäologische Museum. Die Erciyes-Universität, die größte Hochschule der Stadt, liegt ebenfalls im Stadtgebiet. Im Nordosten des Landkreises befindet sich der vermutete Geburtsort des osmanischen Architekten Mimar Sinan, der auch eine unterirdische Stadt beherbergt. Im Süden des Kreises liegt die späthethitische Felsinschrift von Hisarcık, die heute nicht mehr auffindbar ist.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

Einwohner
555.671
Fläche
668 km²
Seehöhe
1056 m
Bezirk
Kayseri

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