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Bodendenkmal in Aiglsbach, #D-2-7336-0145

Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des Maierhauses („Schlosses“), zuvor mittelalterliche Burg, und im Bereich der Kath. Filialkirche St. Koloman, ehemals wohl Burgkapelle, in Berghausen, darunter die Spuren von Vor

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Die Burg Berghausen, auch Miniginhofen genannt, ist ein abgegangenes mittelalterliches Bauwerk im Ortsteil Berghausen der Gemeinde Aiglsbach im Landkreis Kelheim. Die Ruinen liegen südlich der Kirche St. Koloman und sind als Bodendenkmal unter der Nummer D-2-7336-0145 in der Bayerischen Denkmalliste gelistet. Sie umfasst untertägige Befunde im Bereich des Maierhauses. Die Burg stand ursprünglich auf einem pyramidenstumpfförmigen Hügel, dessen Westseite heute noch 5 m hoch ist. Das Plateau der Motte hatte eine Ausdehnung von 25 m Ost-West und 20 m Nord-Süd. Nördlich der Kernburg befand sich ein Vorwerk. Die Ruinen wurden 1600 in einer Karte erwähnt, und die Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. An ihrer Stelle entstand später das Maierhaus, ein zweigeschossiger Mansardwalmbau aus dem 18. Jahrhundert. Zu dem Ensemble gehört die katholische Filialkirche St. Koloman, die ursprünglich als Burgkapelle diente. Sie wird urkundlich erstmals 1508 erwähnt. Die Burg wurde von der Familie der Herren von Miniginhofen errichtet, die zwischen 1080 und 1185 in zahlreichen Urkunden genannt wird. Die Hofmark wurde später an verschiedene Familien vererbt und endete 1769 mit dem Verkauf an die Alte Kapelle.

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Art
Kapelle, Schloss, Befund, Vorgängerbau, Bodendenkmal, Filialkirche, Burgruine
Ort
Aiglsbach
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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