Landkreis Annaberg
ehemaliger Landkreis in Sachsen
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Der Landkreis Annaberg lag im Südwesten des Freistaates Sachsen und war Teil des Regierungsbezirks Chemnitz. Er grenzte im Osten an den Mittleren Erzgebirgskreis, im Süden an die tschechischen Verwaltungsbezirke Karlsbad und Aussig, im Westen an den Landkreis Aue-Schwarzenberg und im Nordwesten an den Landkreis Stollberg. Die Region war historisch durch das Mühlenamt Annaberg geprägt, das 1499 gegründet und 1553 an die Stadt Annaberg verpachtet wurde. Der Landkreis war bis 1952 ein eigenständiger Kreis, der 1994 seine ursprüngliche Grenze wiedererhielt. 2008 schloss er sich mit benachbarten Kreisen zum Erzgebirgskreis zusammen. Die Region war bekannt für ihre mittelständische Industrie, insbesondere Holz- und Metallverarbeitung, sowie für den Tourismus, der durch die Silberstraße attraktiv war. Die Partnerschaften mit dem Landkreis Nürnberger Land und dem Landkreis Kaohsiung in Taiwan stärkten die regionale Verbindung. Der Landkreis umfasste mehrere Städte und Gemeinden, darunter Annaberg, Frohnau und Geyersdorf. Die Bevölkerungszahlen stiegen bis 2006 auf über 100.000 Einwohner. Die Kfz-Kennzeichen des Landkreises waren bis 2008 „ANA“ und wurden ab 2012 im Erzgebirgskreis weiterhin verwendet. Die Verwaltung war bis 2008 von Jürgen Förster geleitet, der für den Kreistag und die Landratswahl verantwortlich war.
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- Art
- Landkreis
- Ort
- Regierungsbezirk Chemnitz
- Erbaut
- 1994
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