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Horst-Wessel-Denkmal

ehemaliges Ehrenmal für den 1930 getöteten SA-Sturmführer

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In der westfälischen Stadt Bielefeld, der Geburtsstadt von Horst Wessel, wurden zwei Ehrenmale für den 1930 getöteten SA-Sturmführer errichtet. Sie standen im Zentrum der nationalsozialistischen Propaganda, die Wessel zum „Märtyrer der Bewegung“ stilisierte. Das erste Denkmal im Teutoburger Wald wurde 1933 eingeweiht, das zweite in der Innenstadt 1939. Beide standen im Zusammenhang mit der Gedenkpolitik der NS-Zeit. Die Erbauung des Denkmals im Teutoburger Wald begann 1933 durch den Gastwirt Hugo Möller. Mit Unterstützung der Stadt Bielefeld wurde ein Platz nach einer germanischen Thingstätte gestaltet. Am 8. Oktober 1933 wurde ein über 20 Tonnen schwerer Sandsteinblock übergeben. Der Abschnitt des Waldes wurde in „Horst-Wessel-Höhe“ umbenannt, und in Berlin wurde Wessels Sterbezimmer zur Gedenkstätte erklärt. Das Bronzedenkmal in der Innenstadt wurde 1939 eingeweiht und später im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Beide Denkmale standen im Zentrum der nationalsozialistischen Propaganda. Das Steinmonument im Teutoburger Wald wurde 1946 von britischen Pionieren gesprengt. Das Bronzedenkmal in der Innenstadt wurde während des Krieges eingeschmolzen. Die Erinnerung an Wessel war in der NS-Zeit ein zentraler Bestandteil der Gedenkpolitik, doch nach dem Krieg verlor der Mythos an Bedeutung. Die Denkmale sind heute nicht mehr vorhanden.

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Art
Monument
Ort
Bielefeld

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