Franziskanerinnenkloster Sta. Maria de Victoria
Kloster in Deutschland
Das Franziskanerinnenkloster Sta. Maria de Victoria stand in Biberach an der Riß, einer ehemaligen freien Reichsstadt in Oberschwaben. Es wurde 1365 gegründet und war Teil der Franziskanerinnenordnung. Das Kloster war innerhalb der Stadtmauern beheimatet und stand unter städtischer Oberhoheit. Es war eines von zwei Frauenklöstern, die in Biberach existierten, und wurde durch die Stadtregelungen stark beeinflusst. Das Kloster blühte bis in die Reformation, blieb dem Glauben treu und wurde später von protestantischen Mächten vertrieben. Nach der Gegenreformation wurde es 1697 wieder aufgebaut. Die Schwestern erwarben Grundstücke und verbesserten ihre wirtschaftliche Situation. 1803 wurde das Kloster aufgelöst, und die Gebäude wurden für militärische Zwecke genutzt. Die Kirche wurde 1812 abgerissen, und das Konventgebäude wurde später für staatliche Zwecke genutzt. Heute ist das ehemalige Konventgebäude Sitz des Amtsgerichts Biberach und der Außenstelle des Staatlichen Hochbauamtes I Ulm. Die ehemalige Klosterkirche wurde abgerissen, doch einige Reliquienschreine blieben erhalten. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Stadtgeschichte Biberachs verbunden und zeigt die Entwicklung von religiösen Einrichtungen im Zeitalter der Reformation und Säkularisation.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Biberach an der Riß
- Erbaut
- 1365
A közelben
- Stadtbefestigung Biberach92 m
- St. Martin196 m
- Dominikanerinnenkloster Biberach257 m
- Brüder- und Schwesternkonvent am Hl. Geist-Spital Biberach257 m
- Museum Biberach268 m
- Biberach an der Riß266 m
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