St. Martin

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St. Martin

Kirchengebäude in Biberach

Die Kirche St. Martin in Biberach an der Riß ist eine Simultankirche, die von katholischen und evangelischen Gemeinden gemeinsam genutzt wird. Sie liegt im Zentrum der Altstadt und ist die älteste und größte Kirche der Stadt. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert als romanische Kirche errichtet und ab dem 14. Jahrhundert als gotische Basilika umgebaut. Im 15. Jahrhundert wurden Kapellen und der Altarraum ausgestaltet, wobei die Deckengemälde und die Sakristei entstanden. Die Kirche blieb bis heute ein gemeinsamer Raum für beide Konfessionen, wobei der Chor katholisch genutzt wird. Die Kirche ist bekannt für ihre barockisierte Innenausstattung, die im 18. Jahrhundert entstand. Johannes Zick malte das Deckenfresko im Mittelschiff, das die Geschichte Jesu zeigt. Im Chor gibt es römisch-katholische Bilder, darunter eine Allegorie der Kirche mit päpstlicher Tiara. Die Kirche wurde mehrfach renoviert, zuletzt 1985–1986. 2022 schlug ein Blitz in den Turm, der Schäden an der Turmuhr und der Elektrik verursachte. Die Kirche verfügt über eine Hauptorgel mit 54 Register und eine Chororgel, die 1775/1776 von Joseph Höß gebaut wurde. Die Kirche beherbergt mehrere Kapellen, darunter die Brandenburgische Kapelle mit Barockgittern und ein Kruzifix aus der Zeit um 1520, die Pflummernkapelle mit dem Altarbild von Dietrich Meuß und die Marienkapelle mit einer frühbarocken Madonna. Die katholische Sakristei enthält wertvolle Schätze wie eine Turmmonstranz aus dem Jahr 1612 und ein spätromanisches Kruzifix aus der Zeit um 1220. Die Kirche ist ein Beispiel für ein Simultaneum, das seit dem 16. Jahrhundert die gemeinsame Nutzung durch beide Konfessionen sichert.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél

Art
Simultankirche
Ort
Biberach an der Riß
Adresse
Kirchplatz 1, 88400 Biberach an der Riß
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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