Huglfing

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Landkreis Weilheim-SchongauBezirk Landkreis Weilheim-Schongau

Huglfing

Gemeinde in Deutschland

Huglfing liegt im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau im Pfaffenwinkel. Der Ort ist umgeben von eiszeitlichen Moränenhügeln und liegt auf einer Höhe von 625 m ü. NHN. Durch das Tal fließt der Hungerbach, und Huglfing befindet sich an der Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen. Die Bundesstraße 472 verläuft durch die Gemeinde, wobei der Hauptort besonders von dieser Straße durchzogen wird. Die Gemeinde besteht aus sechs Gemeindeteilen, darunter der Pfarrdorf Huglfing und die Einöden Deimenried, Grasleiten, Rechetsberg und Steinweiler sowie der Weiler Rameck. Huglfing wurde vermutlich im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründet und wurde erstmals 1030 urkundlich erwähnt. Der Name stammt aus dem germanischen „Hugolf“ und der Endung „ingen“, was auf eine Sippenzugehörigkeit hinweist. Im 14. Jahrhundert besaß die Familie der „Edlen von Ramung“ ein Schloss im Ortsteil Rameck. Im Jahr 1332 ging Huglfing in das Eigentum des Klosters Ettal über. Die Gemeinde wurde 1818 zur selbständigen politischen Gemeinde und 1978 der Verwaltungsgemeinschaft Huglfing angegliedert. Huglfing ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie die Pfarrkirche St. Magnus, die Sebastianskapelle mit Rokoko-Stuckwerk und die Wallfahrtskirche St. Johann. Bekannte Persönlichkeiten aus dem Ort sind Waldemar von Knoeringen, Rita Modl und Franz-Xaver Zeller. Die Gemeinde beherbergt zudem den Sitz des Waffenherstellers Oberland Arms KG. Die Gemeinde ist auch als „schönstes Dorf Europas“ mit Goldmedaille ausgezeichnet worden.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Weilheim-Schongau
Seehöhe
606 m
Források:Huglfing (CC0-1.0)

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