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Paulinerkloster Grünwald (Lenzkirch)

Kloster in Deutschland

Das Paulinerkloster Grünwald war ein kleines Kloster im Ortsteil Grünwald der Gemeinde Lenzkirch im Hochschwarzwald. Es entstand um 1362 aus einer Eremitenansiedlung und wurde durch Schenkungen des Klosters St. Blasien sowie der Ritter von Blumegg und von Wolfurt gestützt. Das Kloster blieb bis 1803 bestehen, als es endgültig aufgelöst wurde. Die kleine Ortschaft Kappel wurde 1430 als Pfarrei dem Kloster zugeordnet. Das Kloster war bis zu zehn Mönchen untergebracht, meist jedoch nur zwei bis drei. Die Klosterbibliothek besaß Bücher zur Seelsorgepraxis und enthielt wichtige Handschriften, darunter die früheste Niederschrift der Ordenskonstitutionen aus dem Jahr 1380 und eine Fassung der Novizeninstruktion des Franziskaners David von Augsburg. Die Bibliothek befindet sich heute in der Stiftsbibliothek im Stift St. Paul im Lavanttal. Die Klosteranlage und die Kirche wurden nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg um 1670 wiederaufgebaut. Die Kirche wurde 1733 neu errichtet und 1880 durch Brandstiftung zerstört, doch die Kirche wurde auf den alten Grundmauern wieder aufgebaut. Im Eingangsbereich steht ein gotisches Sandsteinrelief aus der Zeit um 1370, das Weihnachtsgeschichte und Passion Christi zeigt. Das Altarbild Maria Magdalenas stammt aus dem Jahr 1711 und wurde vom Abt des Klosters St. Blasien geschenkt. Verbindungen bestanden zum Kloster Tannheim und Bonndorf.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Lenzkirch
Erbaut
1360

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