Lübecki dóm

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Lübecki dóm

1173-1247 romanisch erbaute, 1266-1341 gotisch erweiterte alte Bischofskirche in Lübeck

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Der Lübecker Dom ist ein Backsteinkirchbau an der Ostsee und der erste seiner Art in dieser Region. Er wurde 1173 von Heinrich dem Löwen begonnen und 1247 geweiht. Die Kirche ist als Kathedrale für das Bistum Lübeck errichtet worden und zählt zu den sogenannten Löwendomen. Sie ist rund 131 Meter lang und damit eine der längsten Backsteinkirchen Deutschlands. Die romanische Basilika wurde 1247 fertiggestellt und 1266 in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Der Chor wurde 1341 abgeschlossen und ist mit einer Grabplatte aus Messing versehen, die dem Erzgießer Hans Apengeter zugeschrieben wird. Der Dom ist mit einer Vielzahl von kunstvollen Ausstattungsstücken ausgestattet, darunter das 17 Meter hohe Triumphkreuz von Bernt Notke, das 1477 aufgerichtet wurde. Zudem befinden sich mehrere Flügelaltäre, darunter der berühmte Altar von Hans Memling in der Greveraden-Kapelle. Die Kanzel aus dem Jahr 1586 zeigt sieben Alabaster-Reliefs mit Szenen aus dem Leben Jesu. Die Kirchenuhr am Südende des Lettners stammt aus dem Jahr 1628. Die Tafelbilder, die beide aus dem 17. Jahrhundert stammen, zeigen den Heiligen Christophorus und die Klage Jesu Christi an die undankbare Welt. Die Fenster wurden nach dem Zweiten Weltkrieg durch schlichte Bleiverglasung ersetzt, wobei das Westfenster künstlerisch gestaltet wurde.

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Art
Kirchengebäude, Dom, Garnisonkirche, Lutherische Kathedrale
Ort
Lübeck
Erbaut
1173
Architekt
Friedhelm Grundmann
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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