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Alquézar
Gemeinde in Spanien
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Alquézar liegt auf einer felsigen Anhöhe in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen, genauer gesagt in den Ausläufern der Sierra de Guara. Der Ort befindet sich am Ausgang einer Schlucht des Río Vero und ist knapp 50 km östlich von Huesca. Der mittelalterliche Städtchen Aínsa liegt etwa 30 km nordöstlich, allerdings ist die Fahrt über Barbastro länger. Die Gegend um Alquézar ist geprägt von steilen Hängen und tiefen Schluchten, die den Ort umgeben. Alquézar wurde im 9. Jahrhundert von Jalaf ibn Rashid, einem Emir von Saragossa, als Festung erbaut, doch diese wurde im Zuge der Rückeroberung der Gegend zerstört. Im Jahr 1067 wurde der Ort von Sancho Ramírez erobert und anschließend zur Krone von Aragón und später zum Königreich Spanien gehörte. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der spanischen Geschichte verbunden, insbesondere mit den Ereignissen der Reconquista und der Wiederbesiedlung der Region. Der alte Ortskern von Alquézar ist die Hauptattraktion, mit engen Gassen und alten Häusern aus Naturstein und Ziegelstein. Die Kollegiatkirche Santa María la Mayor steht auf der höchsten Erhebung und ist ein bedeutendes religiöses Bauwerk. Sie beherbergt ein hohes Rippengewölbe mit Sternmotiven und ein barockes Altarretabel. Der Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert zeigt romanische Kapitelle und Fresken aus dem 15./16. Jahrhundert. Ein kleines Volkskunstmuseum und Wanderwege durch die Schlucht des Río Vero ergänzen das kulturelle Angebot des Ortes.
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- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Huesca
- Seehöhe
- 660 m
- Website
- http://www.alquezar.org
A közelben
- ex-colegiata de Santa María la Mayor189 m
- castillo de Alquézar189 m
- Colungo3.1 km
- Adahuesca4.4 km
- ermita de Treviño5.3 km
- Alberuela de la Liena5.1 km
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